Kindererziehung Erziehungsstile

Tipps zur Kindererziehung

Erziehungsstile - was ist richtig?

Durch die Erziehung lernt ein Kind, was gut oder schlecht ist. Unterstützung und Halt durch Vater und Mutter, Zuspruch und die Vermittlung von Werten sind für die Entwicklung zu einem selbstständigen Erwachsenen sehr wichtig.

Die eigene Erziehung beeinflusst die Erziehung der Kinder

Was einem als Kind selbst vermittelt wurde, egal ob positiv oder negativ, wird sich immer, ob bewusst oder unbewusst, auf die Erziehung der eigenen Kinder auswirken. Wer sich dessen bewusst ist, kann die eigenen negativen Erfahrungen berücksichtigen und vermeiden, Fehler der Eltern zu wiederholen. Was sich als gut und hilfreich herausgestellt hat, wird auch für die nächste Generation nicht schlecht sein.

Strenge Erziehung

Wer Strenge zur obersten Maxime der Erziehung macht, nur Strafen statt Belohnungen verteilt, wird kein glückliches Kind haben. Spielraum zur eigenen Entwicklung des Kindes und die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen, ohne bestraft zu werden, sind wichtig für die Persönlichkeitsbildung. Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine klaren Regeln gibt. Wichtig ist es, diesen einen Sinn zu geben, statt sie mit Strenge und ohne Abweichungen durchzusetzen. Elterliche Gewalt ist natürlich in jedem Fall tabu.

Antiautoritäre Erziehung

Die Erziehung vollkommen ohne Zwänge und Regeln ist genau das Gegenteil. Dieser Stil bietet dem Kind einen großen Freiraum zum Entwickeln einer eigenen Persönlichkeit. Wichtig ist es aber auch hier, Grenzen zu setzen. Wenn Kinder keine Grenzen kennen, werden sie auch als Erwachsene Regeln und Grenzen schwer akzeptieren.

Den Mittelweg bei der Kindererziehung finden

Die Eltern sollten für sich versuchen, einen Mittelweg zwischen den Stilen zu finden, auf den sich beide einigen können. Unterstützung können sie dabei auf der Internetseite bambiona.definden. Nur wenn beide Elternteile sich bei der Erziehung einig sind, kann das Kind sich bestmöglich entwickeln.